Die Vielfalt der Krankenhausträger in Deutschland - ein Auslaufmodell?
Seit mehreren Jahren ist eine Abnahme von Krankenhäusern und Krankenhausbetten in Deutschland zu erkennen. Die Entwicklung spiegelt sich in der Verringerung öffentlicher und freigemeinnütziger Krankenhäuser wider. Die Anzahl der Krankenhäuser in privater Trägerschaft nimmt hingegen zu.
Verschiedene Studien prognostizieren einen anhaltenden Rückgang der Zahl der Krankenhäuser um 20 bis 25 Prozent bis 2020. Ob diese Prognosen im Einzelfall relevant sind, hängt auch von der Fähigkeit der Krankenhäuser ab, sich entsprechend an die gegebene Situation anzupassen. Insbesondere die Zukunft qualitativ unzureichender und nicht wirtschaftlich arbeitender Krankenhäuser ist bedroht.
Wie können Krankenhäuser den Fokus auf Qualität legen und am Markt bestehen? Darüber diskutieren im Interview Karl Prinz zu Löwenstein, Deutsche Malteser, Joachim Bovelet von Vivantes und Dr. Francesco De Meo von HELIOS Kliniken.
Privaten Krankenhäusern wird im allgemeinen eine im Vergleich zu anderen Trägern wirtschaftlichere Führung nachgesagt. Ein Vergleich der Umsatzrentabilität der verschiedenen Krankenhausträger zeigt deutliche Unterschiede.
Es gibt Unterschiede in der Wirtschaftlichkeit zwischen den Trägergruppen. Aber wo sind die Ursachen dafür zu finden? Das Krankenhaus-Barometer 2007 des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) zeigt, dass sich die drei Trägergruppen in ihren Unternehmenszielen annähern.
Prof. Dr. Volker Penter
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