MiFID: neue Herausforderungen für Finanzdienstleister
MiFID verspricht eine grundlegende regulatorische Anpassung an die Anforderungen der Märkte für Finanzdienstleistungen, die sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt haben.
MiFID, die Markets in Financial Instruments Directive, ist ein wesentlicher Teil des Financial Services Action Plans (FSAP) der Europäischen Kommission. Die Direktive ersetzt die Wertpapierdienstleistungsrichtline ISD von 1993.
Mehr Markttransparenz und größerer Anlegerschutz
MiFID soll die Markttransparenz erhöhen, den Wettbewerb unter Finanzdienstleistern stärken und den Anlegerschutz verbessern. Insgesamt zielt die Direktive darauf ab, die Liquidität und Effizienz der Kapitalmärkte zu steigern.
Preisdruck und Wettbewerbschancen
Besonders wichtig aus Sicht von Finanzdienstleistern ist das MiFID-Ziel, größere Transparenz bei den erbrachten Dienstleistungen zu gewährleisten. Dies führt zu zunehmendem Druck auf traditionelle Preis- und Geschäftsmodelle. Vor diesem Hintergrund bietet sich eine exakte Analyse des Nachfragerverhaltens und der Wettbewerbsbedingungen an. So wird es möglich, die Ertragskraft des Unternehmens auch in volatilem Marktumfeld nachhaltig zu festigen. Denn aus den Strukturbrüchen, die MiFID aufgreift oder selbst auslöst, ergeben sich auch Chancen.
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