Basel III: Strengere Eigenkapital- und Liquiditätsstandards für Banken

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat am 16. Dezember 2010 die finalen Rahmenvorgaben für eine Verschärfung der global geltenden Regeln für Eigenkapital und Liquidität veröffentlicht: Basel III. Die Regeln gelten als Kern der Reformierung der Finanzmärkte zur Verbesserung der Stabilität und Absicherung zukünftigen Wirtschaftswachstums.

Obwohl manche Banken in Erwartung der angekündigten Veränderungen Maßnahmen zur Erhöhung ihrer Kapitalquoten bereits eingeleitet haben, stellen die neuen Vorgaben trotz Gewährung von langfristigen Einführungs- und Übergangsfristen eine erhebliche Herausforderung dar: Banken werden überprüfen müssen, welche ihrer Geschäfte unter Eigenkapitalkosten- und Rentabilitätsgesichtspunkten künftig noch attraktiv sind. Die stufenweise Einführung ab 2013 lässt wenig Zeit zur Vorbereitung. Zudem ist davon auszugehen, dass einzelne Marktteilnehmer die Einhaltung oder sogar ein Übertreffen der zukünftigen Anforderungen relativ kurzfristig erwarten.

Die neuen Mindestanforderungen im Überblick
Konsequenzen für Banken

Unsere Dienstleistungen
Kreditinstitute sollten bereits jetzt die Auswirkungen der jüngsten Vereinbarung zu Basel III sorgfältig untersuchen und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen in Bezug auf Eigenkapital, Refinanzierung oder Bilanzstruktur rechtzeitig aufgrund langfristiger Vorläufe initiieren. Für die neuen Anforderungen aus Basel III an das Kapital-, Liquiditäts- und Risikomanagement stehen wir Ihnen mit unserer Expertise zur Verfügung.

KPMG unterstützt Sie bei der Analyse aufsichtsrechtlicher und ökonomischer Schwachstellen in Ihrem Institut ebenso wie bei der Bewertung von Handlungsoptionen bis hin zur Umsetzung einer für Sie maßgeschneiderten Alternative - insbesondere mit unseren auf die Anforderungen von Basel III adjustierten Lösungsansätzen und Tools, zum Beispiel zur Simulation der anstehenden Änderungen für Ihr Haus.

 

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