Nachhaltigkeitsberichterstattung
Nachhaltigkeitsberichterstattung ist eine relativ junge Disziplin, die einer großen Dynamik unterliegt: Mehr als 80 Prozent der weltweit größten Unternehmen (Global Fortune 250) und 90 Prozent der DAX-30-Unternehmen berichten heute ganzheitlich über ökonomische, ökologische und soziale Themen. Die Berichterstattung über Nachhaltigkeit entfaltet ihren Nutzen sowohl unternehmensintern als auch nach außen.
Über viele Jahre hinweg bot die Finanzberichterstattung ausreichend Information, um sich ein Gesamtbild über die Leistung und Aktivitäten eines Unternehmens zu machen. In den vergangenen Jahren veränderte sich das Informationsbedürfnis: Anleger, Mitarbeiter, Kunden, Zulieferer, staatliche und gesellschaftlichen Akteure verlangen inzwischen auch Transparenz über Umwelt- und soziale Aktivitäten eines Unternehmens.
Die Ausrichtung auf historische und kurzfristige Finanzkennzahlen führt dazu, dass die Finanzberichterstattung wichtige nichtfinanzielle Aspekte, die erheblichen Einfluss auf Reputation, Innovationskraft und damit den Unternehmenswert haben, nicht abbildet. Dabei sind die nichtfinanziellen Informationen von heute wesentlich für die Einschätzung der Finanzdaten von morgen.
Nachhaltigkeitsberichterstattung schließt diese Lücke. Eine steigende Zahl von Unternehmen nutzt sie als Instrument, um transparent und offen über ökonomische, ökologische und soziale Aktivitäten zu berichten.
So kann KPMG Sie unterstützen
Indem Nachhaltigkeitsberichterstattung die Kommunikation mit Stakeholdern verbessert, wirkt sie nach außen. Innerhalb eines Unternehmens integriert sie Nachhaltigkeitsthemen besser und manifestiert so seine Zukunftsfähigkeit. Experten bei KPMG mit langjähriger und branchenübergreifender Erfahrung auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit unterstützen Sie und Ihr Unternehmen bei:
- der Identifizierung von wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen,
- der Analyse von Stakeholdern und deren Interessen,
- der Anwendung und Umsetzung von Berichterstattungskriterien,
- dem Festlegen von Berichtsgrenzen,
- der Entwicklung von aussagekräftigen Nachhaltigkeitsindikatoren,
- der Implementierung von Prozessen zur Datenerhebung und -aggregation,
- dem Aufbau eines internen Nachhaltigkeitskontrollsystems sowie
- der Integration in das Risikomanagementsystem.
Unternehmen setzen bei der Berichterstellung verstärkt auf den Dialog mit verschiedenen Stakeholdern. So ist ein besseres Verständnis der Rolle nichtfinanzieller Treiber in der Wertschöpfung von Unternehmen zu erreichen sowie der gesellschaftliche Unternehmensbeitrag leichter zu vermitteln.
Die Berichterstattung über Nachhaltigkeitsthemen erfolgt überwiegend auf freiwilliger Basis. Auch existiert bisher kein verpflichtendes Regelwerk zu Form und Inhalt von Nachhaltigkeitsberichten. Dennoch orientieren sich die meisten Großunternehmen (77 Prozent der G 250 in 2008) heute freiwillig an dem internationalen Leitfaden der Global Reporting Initiative (GRI).
Wesentliche Nachhaltigkeitsthemen sowie die Informationsbedürfnisse von Stakeholdern variieren je nach Branche, Größe und Standort eines Unternehmens.
Ansprechpartner
Simone Fischer
Partnerin
KPMG
Marie-Curie-Str. 30
60439 Frankfurt
T +49 69 9587-3342 | simonefischer@kpmg.com
KPMG-Handbuch zur Nachhaltigkeitsberichterstattung 2008/09
Nachhaltigkeit ist eine Voraussetzung für eine krisensichere und erfolgreiche Positionierung von Unternehmen. Durch die Wirtschaftskrise und den Schock des einsetzenden Klimawandels ist Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens wieder auf die Agenda der Manager und Aufsichtsräte gerückt.
Datum: 26.10.2009 | Größe: 694,74kB
- Clean Development Mechanism - China Market Update (PDF, 0.1 MB)
- Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit: Kompass für eine gesicherte Zukunft (PDF, 0.4 MB)
- KPMG-Handbuch zur Nachhaltigkeitsberichterstattung 2008/09 (PDF, 0.7 MB)
- Climate Changes Your Business (PDF, 2.16 MB)
- Onshore-Windenergie Repowering-Potenziale in Deutschland (PDF, 0.6 MB)
- KPMG International survey of corporate responsibility reporting 2008 (PDF, 4.5 MB)
