Health Care: Neue KPMG-Studie untersucht Prozessmanagement gesetzlicher Krankenversicherungen

Wie weit haben gesetzliche Krankenkassen bereits ein Prozessmanagement etabliert? Die KPMG-Studie "Prozessmanagement in gesetzlichen Krankenversicherungen" untersucht den Status Quo in Deutschland. Sie analysiert Ineffizienzen und Schwachstellen ebenso wie die Auswirkungen der Gesundheitsreform.

Die Einführung des Gesundheitsfonds im Januar 2009 stellt die Krankenkassen vor eine ihrer größten Herausforderungen. Obwohl sich noch nicht definitiv vorhersagen lässt, wie sich das neue Gesetz auf die Wettbewerbslandschaft auswirkt, zeichnen sich bereits Tendenzen der Veränderung ab.

Service, Versorgung und Kosten immer wichtiger
Danach werden eine herausragende Servicequalität und optimale Gesundheitsversorgung weiter an Bedeutung gewinnen. Ebenso rückt ein erhöhtes Kostenbewusstsein für die Verwaltung und Administration ins Blickfeld.

Ein effektives Prozessmanagement hilft, die Servicequalität zu steigern und Kosten nachhaltig zu senken. Durch die Verzahnung von strategischer Planung und operativem Geschäft können Veränderungen konsequent vorangetrieben werden.

Je höher die Entwicklungsstufe, desto besser das Prozessmanagement
Die Studie untersucht 25 deutsche Krankenversicherungen und betrachtet die Ergebnisse aus dem Blickwinkel des von KPMG entwickelten "Reifegradmodells der organisatorischen Steuerung". Das Reifegradmodell beschreibt unterschiedliche Entwicklungsstufen des Prozessmanagements in einem Unternehmen.

Je höher die Entwicklungsstufe, desto fortgeschrittener dürfte das Prozessmanagement ausgeprägt sein. Und je besser das Prozessmanagement, desto höher der Grad an Transparenz, Überwachung und Steuerung im Rahmen der übergeordneten Unternehmensstrategie.

 

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Prof. Dr. Volker Penter

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