Neue Herausforderungen für Banken durch die G20

Die G20 als Forum der wichtigsten Industrie- und Entwicklungsländer sowie der Europäischen Union haben die Fragen der Reform der globalen Wirtschaft weiter vorangetrieben. Ihre Beschlüsse stellen Banken und anderen Kreditinstitute vor immense Herausforderungen. Im Fokus stehen steigende Anforderungen an die  Eigenkapitalausstattung und an das Riskomanagement.

 

Die bereits verabschiedeten Regelungen zur Stabilisierung der Finanzmärkte sowie die jüngsten Beschlüsse der G20-Gipfel in Pittsburgh und Toronto werden die Finanzinstitute in den nächsten zwei bis drei Jahren intensiv beschäftigen.

Ausgelöst durch die Wirtschaftskrise sind auf internationaler Ebene Themen der Baseler Eigenkapitalübereinkunft als auch der EU-Capital Requirements Directive (CRD) überarbeitet worden. Die Finanzbranche sieht sich in der Folge mit einer nie da gewesenen Vielzahl regulatorischer Änderungen konfrontiert.

Aufgrund der Wirtschaftskrise und auf Drängen der G20-Nationen arbeitet das IASB mit Hochdruck an einer grundlegenden Erneuerung des IAS 39 "Financial Instruments: Recognition and Measurement". Ziel ist es, die Bilanzierung von Finanzinstrumenten zu vereinfachen und die beiden Standards IFRS und US-GAAP einander anzugleichen.

Die MaRisk sind Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Ausgestaltung des Risikomanagements in deutschen Kreditinstituten. Als zweite Säule von Basel II setzen sie bankaufsichtlichen Überprüfungsprozesse für die Eigenkapitalvorschriften in deutsches Recht um.

Die G20 leiteten neue Maßnahmen für die Finanzmärkte ein. Welche Konsequenzen sich daraus für das Tagesgeschäft ergeben, erklärt KPMG-Partner Jörg Hashagen im Interview. Die KPMG-Partner Klaus Ott und Thilo Kasprowicz erläutern die Auswirkungen für Banken.
 

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