Solvency II-Dienstleistungen: Datenmanagement

Die regulatorischen Änderungen durch von Solvency II bedeuten erhöhte Anforderungen an bestehende IT-Systeme und Daten. Besonders die Heterogenität der IT-Systeme in der Versicherungswirtschaft sowie die Verfügbarkeit und Datenqualität werden branchenintern als eine der größten Herausforderungen im Solvency II-Umfeld angesehen.

Der Trend zu einer risikobasierten Kapitalberechnung durch Solvency II erfordert vielfältigere Datenwertungen und -historien, um Vermögenswerte, Prämien und Schäden entsprechend analysieren zu können. Auf Basis verfügbarer interner oder externer Benchmarkdaten sollen Wahrscheinlichkeitsverteilungen für Risiken und Risikogruppen etwa auf Basis stochastischer Simulationen ermittelt oder auch Stress-Tests durchgeführt werden. Dafür müssen die Datenanforderungen von Solvency II im Geschäftsmodell kategorisiert und in IT-Systemen abgebildet werden können.

> Grafik: Datemenmanagement (JPG, 245 KB)

GAP-Analyse der aktuellen Risikoarchitektur
Durch verbessertes Datenmanagement kann die Transparenz der Organisations- und Datenstrukturen erhöht werden. Der Grundstein dafür ist, die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens auszumachen. Dabei müssen die Datenanforderungen von Solvency II, des Geschäftsmodells sowie der angestrebten Unternehmenslösungen (wie etwa Harmonisierung Management Reporting) mit in die Konzeption eingebunden werden. Diese Überlegungen bestimmen den Handlungsbedarf und Komponenten der System- und Datenstruktur, die angepasst werden müssen.

Bei dieser Aufgabe helfen wir Ihnen gerne weiter. Wir unterstützen Sie bei der Analyse Ihrer IT-Systeme und Daten hinsichtlich der Abdeckung der wichtigsten fachlichen Anforderungen. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir Handlungsfelder für eine angepasste Ziel-Architektur zum Beispiel durch die

  • Aufnahme der gegenwärtigen IT-Landschaft und Datenflüsse,
  • GAP-Analyse der derzeitigen Systemlandschaft bezüglich zu erwartender Solvency II- Anforderungen unter Berücksichtigung des individuellen Unternehmens,
  • Unterstützung bei der Erarbeitung einer Ziel-Architektur,
  • Herleitung der notwendiger Handlungsfelder in der Risikoarchitektur zur Abdeckung wesentlicher funktionaler Komponenten ,
  • Unterstützung bei der Umsetzung in den IT-Systeme durch angemessene Qualitätssicherung

 

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