"Ein DPR-Verfahren stellt für die Unternehmen eine fachliche und organisatorische Herausforderung dar."
Dr. Oliver Beyhs, Partner (Berlin):
Durch die öffentliche Kritik nach den Bilanzskandalen der vergangenen Jahre wurde die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) Ende 2004 gegründet. Sie prüft die Rechnungslegung der DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX-Unternehmen in einem Turnus von vier bis fünf Jahren und alle übrigen kapitalmarktorientierten Unternehmen in einem Turnus von acht bis zehn Jahren.
Die durchschnittliche Fehlerfeststellungsquote liegt seit Gründung der DPR derzeit bei etwa 25 Prozent. Neben dem Risiko der Fehleraufdeckung und anschließender Fehlerveröffentlichung bedeutet eine DPR-Prüfung für das Unternehmen zusätzlichen organisatorischen Aufwand und vielschichtige inhaltliche und ggf. rechtliche Auseinandersetzungen.
KPMG unterstützt Unternehmen bei der Vorbereitung auf die Prüfung sowie im Verfahren selbst. Das schließt die Vorbereitung der Dokumentation und die Unterstützung bei der Erstellung der Antwortschreiben für die relevanten Fragestellungen mit ein. Die Zielsetzung ist dabei, die DPR- Prüfung erheblich zu verkürzen, die Ressourcenbindung im Unternehmen planbar zu gestalten und die Wahrscheinlichkeit eines positiven Verfahrensausgangs zu erhöhen. Eine Gruppe von KPMG-Enforcement-Spezialisten, die über umfangreiche Erfahrungen in DPR-Verfahren verfügen, begreift diese Unterstützungsleistungen im DPR-Verfahren als ihr Kerngeschäft.
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Dr. Oliver Beyhs
Partner, Advisory
KPMG
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