"Das zeitgleiche Erstellen der Handels- und Steuerbilanz fordert alle Beteiligten logistisch heraus."
Gerhard Heinz, Partner (Frankfurt a. M.):
Eine der logistischen Herausforderungen der neuen HGB-Bilanzierung ist es, den Bilanzerstellungsprozess anzupassen und diesen mit allen Beteiligten abzustimmen. Denn vor der Ermittlung der latenten Steuern muss die jeweilige Steuerbilanz vorliegen. Dies hat zu Folge, dass die Handels- und Steuerbilanz parallel erstellt werden müssen.
Dadurch steigen der fachliche und der zeitliche Aufwand und damit die Anforderungen an Mitarbeiter und Steuerberater sowie an die Prozesse und IT-Systeme im Unternehmen.
Vor allem die Abstimmung zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen (Rechnungswesen, Controlling, Steuerabteilung, interne Revision) mit externen Steuerberatern und Abschlussprüfern dürfte insgesamt zu erheblichem Mehraufwand bei der Aufstellung des handelsrechtlichen Abschlusses und der Ableitung der Steuerbilanz führen.Das bilanzierende Unternehmen muss den Jahresabschlussprozess und je nach Komplexität auch die Finanzbuchhaltung und IT-Systeme an die neuen Regelungen anpassen.
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Gerhard Heinz
Partner, Tax
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