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Reifegrade im Corporate Performance Management

Nutzen Sie das Potenzial das Business Intelligence Ihnen heute bietet? Das Informationsmanagement wird immer stärker als strategischer Werttreiber und als eine der wichtigsten Verantwortlichkeiten für CEOs, CFOs und CIOs gesehen. Die vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen und von KPMG erstellte Studie Reifegrade im Corporate Performance Management, zeigt, wie entscheidungsrelevante Informationen durch Business Intelligence optimal zugänglich gemacht und aufbereitet werden können.

Hierzu wurden in einer Umfrage unter Führungskräften die wesentlichen Anwendungsbereiche von Business Intelligence im Corporate Performance Management analysiert und in ein aggregiertes Reifegradmodell überführt. Ausgehend von dem entwickelten Reifegradmodell zeigt die Studie diese Herausforderungen und Handlungsempfehlungen auf:

  • Die Berichtsinformationen sind nicht an die Bedürfnisse der Stakeholder angepasst. Ein Lifecycle-Management für Informationen existiert kaum.
    Die Inhalte des Berichtswesens müssen kontinuierlich überprüft und um weitere steuerungsrelevante Informationen ergänzt werden. Existierende statische Berichte werden um webbasierte interaktive Dashboards ergänzt und verstärkt auch auf mobilen Endgeräten zur Verfügung gestellt. Controlling-Aufgaben werden in einer Reporting- und Analyse-Factory gebündelt.
  • Der Wandel von einer finanziellen zu einer integrierten, werttreiberbasierten Planung spiegelt sich noch nicht in den Systemen und Prozessen wider.
    Gefragt sind Planungssysteme, die die langfristige und operative Planung verknüpfen und eine integrierte Sicht auf die operativen Teilpläne ermöglichen. Bestehende Spreadsheet-basierte Planungslösungen müssen durch Standardsystemlösungen mit Workflow-Unterstützung und statistischer Szenario-Simulation abgelöst werden.
  • Die in der Konzernkonsolidierung existierenden Strukturen, Prozesse und Systeme lassen sich nur unter hohem Aufwand an veränderte Steuerungsanforderungen anpassen.
    Die Datenmeldung aus Vorsystemen, die transaktionale Intercompany-Abstimmung sowie das Clearingverfahren müssen noch stärker automatisiert werden. Hierzu werden "Closing Cockpits" eine Koordinationsfunktion im Abschlussprozess übernehmen. Konsolidierung und Planung müssen systemtechnisch zusammengeführt werden.
  • Ein proaktives Datenqualitätsmanagement und standardisierte Systemlandschaften fehlen.
    Klare Data-Governance-Strukturen und -Regeln sowie ein konzernweites Stammdaten-Lifecycle-Management müssen etabliert werden, um ein proaktives Qualitätsmanagement zur kontinuierlichen Verbesserung der Datenqualität einführen zu können. Die Systemlandschaft muss konsequent am Geschäftsmodell ausgerichtet werden.

 

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Reifegrade im Corporate Performance Management

Management von Informationen wird in zunehmendem Maße als strategischer Werttreiber gesehen. Nutzen Sie die Potentiale von Business Intelligence.

Datum: 22.08.2012 | Größe: 8074,05kB

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Bernd Trautwein

Partner

 

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