Effizienzpotenziale der Beschaffungsfunktion heben - Neue KPMG-Studie zeigt Handlungsbedarf

Nachhaltige Kosteneffizienz ist in vielen Branchen ein Erfolgsfaktor in unruhigen Zeiten. Daher stehen heute konsequent alle Unternehmensfunktionen auf dem Prüfstand. Auch die Beschaffungsfunktion sieht sich kritischen Fragen gegenüber und muss gestiegene Anforderungen hinsichtlich Kosteneinsparungen und steigernder Werttreiber umsetzen. 

Vor diesem Hintergrund hat KPMG in Zusammenarbeit mit der CPO Agenda, eine der weltweit umfassendsten Befragungen zum Thema "Procurement Functional Excellence" durchgeführt. Insgesamt wurden dafür 585 Führungskräfte zum Entwicklungsstand ihrer Beschaffungsfunktionen befragt.

Potentiale der Beschaffung nicht ausgeschöpft
Die Umfrage zeigt, dass die meisten Beschaffungsfunktionen die an sie - im Rahmen der Supply Chain-Optimierung - gesetzten Anforderungen bisher nicht erreicht haben. Bis vor kurzem, wurde die Beschaffung eher als ein "Add-On Service" angesehen: Die Auswahl von Lieferanten und die kostengünstige Verhandlung von Verträgen stand im Fokus der Tätigkeit. Heute wird der Beschaffung eine zunehmend strategische und werttreibende Rolle zuteil - die Wandlung vollzieht sich jedoch langsam.

So hat zwar die Mehrheit der teilnehmenden Unternehmen bereits ein zentralisiertes Organisationsmodell eingeführt und Investitionen in Systeme und Technologien getätigt, das vorhergesagte Potential konnte bislang jedoch nicht in vollem Umfang realisiert werden.

Risiken globaler Beschafffungsketten nur ungenügend artikuliert
Zudem haben Beschaffungsfunktionen ihre Aktivitäten noch nicht in Kernbereiche wie Category Management und Demand Management ausgeweitet. Um als festes Mitglied der Geschäftsführung und strategischer Partner anerkannt zu werden, fehlt darüber hinaus die intensive Abstimmung mit den Key-Stakeholdern und ein umfängliches Verständnis des operativen Geschäfts. Außerdem werden die Risiken globaler Lieferketten von den Beschaffungsfunktionen bisher nur ungenügend artikuliert und Konzepte zur Steuerung nur langsam entwickelt und umgesetzt.

Globale Daten von Beschaffungsorganisationen in Zukunft jährlich
Im Rahmen der Studie "Power of Procurement" werden zukünftig jährlich globale Daten von Beschaffungsorganisationen verschiedenster Industrien erfasst. Die generierte Datenbasis wird ein individuelles, auf umfangreichen qualitativen Fakten basierendes Benchmarking der Beschaffungsfunktion jederzeit ermöglichen.

 
Thesenpapier zur Studie "Power of Procurement"
Unsere Untersuchung zeigt fünf Kernbereiche, in denen die Beschaffungsfunktionen ihren Wertbeitrag für das Unternehmen ausbauen können. Werden diese Ansätze erfolgreich umgesetzt, wird ein echter Wettbewerbsvorteil erzielt. Unsere fünf Thesen zur Optimierung der Beschaffung finden Sie in unserem Thesenpapier.
Foto von Thomas Hillek

Thomas Hillek

Partner

 

T +49 89 9282-1409

thillek@kpmg.com

 

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