Sicherheitsempfinden im Onlinehandel

Der Onlinehandel wächst seit Jahren zweistellig und das Internet hat für Unternehmen als Vertriebskanal eine immer höhere Bedeutung. Sicherheitsbedenken spielen sowohl im E-Commerce als auch bei der Nutzung sozialer Netzwerke eine ausgeprägte Rolle.

Interessant ist welche vertrauensbildenden Maßnahmen getroffen werden können und ob eine Zahlungsbereitschaft von Seiten der Kunden für mehr Sicherheit besteht.

Die Sicherheitsbedenken beim Onlinekauf unterscheiden sich von denen bei der Nutzung sozialer Netzwerke. Um das unterschiedliche Konsumentenverhalten hinsichtlich der Preisgabe persönlicher Daten, möglicher Sicherheitsbedenken und den Einfluss vertrauensbildender Maßnahmen zu untersuchen, wurde für die Studie "Sicherheitsempfinden im Onlinehandel (3,2 MB)" vom E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) und KPMG eine repräsentative Onlinebefragung der Internetpopulation in Deutschland durchgeführt.

  • Fast alle Internetnutzer haben schon einmal online eingekauft und zwei Drittel sind in sozialen Netzwerken aktiv. Dennoch haben viele Nutzer deutliche Bedenken bezüglich der Sicherheit ihrer Daten.
  • Beim Onlineshopping beziehen sich die Sorgen insbesondere darauf, dass sensible persönliche (Konto-)Daten von nicht autorisierten Dritten missbraucht werden könnten. Den Onlineshopbetreibern hingegen vertrauen die meisten Nutzer.
  • Bei der Nutzung sozialer Netzwerke besteht die größte Angst darin, dass die eigenen Daten von den Betreibern nicht verlässlich gehandhabt, sondern zu Werbezwecken weitergereicht oder nicht gelöscht werden.

Bekanntheitsgrad, Kundenbewertungen und Gütesiegel stellen wichtige vertrauensbildende Maßnahmen für Onlinekäufer dar. Darüber hinaus können die Auswahl verschiedener Zahlungsverfahren und transparente Bezahlprozesse die Zahl der Kaufabbrüche deutlich reduzieren. Für mehr Sicherheit sind die Kunden durchaus bereit, einen Aufschlag zu akzeptieren.

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