Auszeichnung für die Dr. Geke & Associates GmbH: Platz eins beim WirtschaftsWoche-Award "Best of Consulting"
Die Dr. Geke & Associates GmbH begleitet unter anderem HR-Transformationsprozesse und ist seit wenigen Wochen Teil von KPMG in Deutschland. Am 13. November 2012 wurde die Managementberatung im Wettbewerb "Best of Consulting" des Magazins WirtschaftsWoche mit Platz eins in der Kategorie Personalmanagement ausgezeichnet. Im Interview mit KPMG berichtet Gründer und Geschäftsführer Dr. Michael Geke, Spezialist für Personalmanagement, über die Vorteile des Zusammenschlusses von KPMG und Dr. Geke & Associates, die Trends im HR-Markt und was seine Beratung ausmacht.
Zur Person: Dr. Michael Geke
Dr. Michael Geke ist seit vielen Jahren Experte für die Professionalisierung im HR-Management. Im Jahr 2004 gründete er die Dr. Geke & Associates GmbH, deren Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter er ist. Zuvor war er Vorstandsvorsitzender und Gründer der refline AG, Köln, einem führenden Anbieter von E-HR-Lösungen. Von 1996 bis 2000 war er in einer internationalen Strategie- und Prozessberatung als Unternehmensberater tätig und betreute dort zahlreiche Reorganisationsprojekte. Seit Oktober 2012 ist Dr. Michael Geke Partner im Bereich Consulting bei KPMG.
KPMG: Herr Dr. Geke, herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung und Platz eins beim "Best of Consulting"-Wettbewerb in der Kategorie Personalmanagement. Was macht Ihre Beratung so besonders?
Dr. Michael Geke: Das sind drei Bereiche: unser hoher Spezialisierungsgrad im HR-Consulting, die langjährige Erfahrung in der Beratung von HR-Abteilungen und unsere Methodenkompetenz.
Was verstehen Sie unter Methodenkompetenz?
Damit meine ich den individuellen und kundenorientierten Umgang. Es sind Methoden mit einer soliden Basis und profunden Ableitung. Seit unserer Gründung 2004, haben wir erstklassige Lösungen entwickelt, die von unseren Mandanten sehr geschätzt werden. Das unterscheidet uns von den großen Beratungsfirmen, gegen die wir uns als "kleinerer Anbieter" bereits oft durchsetzen konnten.
Ein Grund dafür ist auch das Vertrauen, das die Kunden unserer Beratung entgegenbringen. So sind langjährige Kundenbeziehungen von bis zu acht Jahren entstanden - ein ungewöhnlich langer Zeitraum im HR-Consulting-Geschäft. Wir haben versucht, unser Profil als hochklassige Beratung immer scharf zu halten und geradlinig unseren eigenen Weg zu gehen. Unser großes Plus ist: Wir wissen, was in den Personalabteilungen läuft. Schließlich beraten wir Unternehmen ab circa 1.000 Mitarbeiter aufwärts über alle Branchen hinweg. Dabei haben wir eine besonders hohe Affinität zum Mittelstand und zu Familienunternehmen.
Wie kommt man eigentlich in das Auswahlverfahren hinein?
Ein Mindestumsatz von drei Millionen Euro sowie eine Mindestanzahl an Kunden bildeten die Zugangsvoraussetzungen. Bewertet wurden Markenstärke, Wertsteigerung und Projekterfolg. Bei den ersten beiden Sparten ging es darum, welche Beratungshäuser aus Kundensicht den besten Ruf genießen und welche die höchsten Ergebnisverbesserungen für ihre Kunden erreichen konnten. Bezüglich des Projekterfolgs wurden die Beratungen im direkten Vergleich bewertet.
Dieser Award hat somit eine sehr hohe Ausstrahlungskraft für Wirtschaftsentscheider in Deutschland. Deshalb wollten wir uns diesem Wettbewerb gerne stellen. Wir mussten insgesamt elf Projekte von elf verschiedenen Kunden einreichen, die über vier Monate von einer Jury, unter anderem bestehend aus Wirtschaftsprofessoren und Redakteuren der WirtschaftsWoche, bewertet wurden. Die Jury bat dann auch die Kunden um deren persönliche Einschätzung und Erfahrungen mit dem Beraterteam von Dr. Geke & Associates.
Gibt es ein spezielles Mandat, für das Sie ausgezeichnet wurden?
Neben den zehn Kundenbewertungen stand die Beurteilung unserer Beratung bei einem Versicherungskonzern im Mittelpunkt. Es handelte sich um ein Konzept zur strategischen Personalplanung: Wie lassen sich die Unternehmensplanung und die Personalplanung miteinander verzahnen? Das Projekt hatte Benchmark-Charakter und dient als Best-Practice-Beispiel. Dank unserer Beratung ist der Konzern in der Lage, proaktiv und risikoarm die Personalplanung weiterzuentwickeln und die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.
Nennen Sie ein paar Gründe, warum KPMG die von Ihnen angebotenen Beratungsleistungen einfach in das Gesamt-Portfolio aufnehmen musste.
Erstens wurde unsere Beratungsleistungen von KPMG bisher nicht in dieser Form und Tiefe angeboten, wir passen wie ein Puzzleteil in das Portfolio. Durch den Zusammenschluss haben wir nun eine vollständige HR-Consulting-Unit geschaffen und können aus einer Hand profunde HR-Beratung anbieten. Zweitens bringen wir die erwähnte hohe Methodenkompetenz mit. Wir achten darauf, skalierbare Produkte, Methoden und Systeme zu entwickeln. HR-Consulting ist drittens ein strategisches Feld für KPMG, wo wir gemeinsam stark wachsen wollen. Dazu sind Personen mit starken Wachstumsambitionen erforderlich, die diesen Bereich führen und alle Mitarbeiter mitnehmen wollen.
Was hat Sie seit dem Zusammenschluss mit KPMG persönlich bisher am meisten überrascht?
Positiv überrascht hat mich die starke Netzwerkkultur bei KPMG. Wir wurden absolut professionell und freundlich von allen Mitarbeitern unterstützt. Auf strategischer wie auf operativer Ebene haben wir die Vernetzung schnell geschafft, so dass die Berater beider Seiten schnell zusammenarbeiten konnten. In allen Gesprächen habe ich gespürt: Hier gibt es vollen Support, alle zeigen Leidenschaft. Und Leidenschaft ist für mich ein hoher Wert, den man in der Beratung unbedingt braucht.
Welche Trends im HR-Managementmarkt sehen Sie in den nächsten Jahren?
Wenn sich in den vergangenen zehn Jahren der Bereich Personal zum Faktor zwei verändert hat, wird er sich in den nächsten zehn Jahren vermutlich um den Faktor 20 verändern.
Warum das?
Die Unternehmen hatten in den vergangenen zehn Jahren noch nicht so einen hohen Druck zur Neuausrichtung und Professionalisierung ihres Personalmanagements. In der Vergangenheit gab es noch nicht so sehr den Grad der Internationalisierung und der Netzwerkorganisation, nicht den Kosten- und Geschwindigkeitsdruck auf Innovation. Schauen Sie sich die Treiber an, die den Mittelstand und die großen Unternehmen in Deutschland betreffen - etwa demographischer Wandel, Führungs- und Fachkräftemangel, Geschwindigkeit am Markt, Qualität oder Internationalisierung -, dies alles bedarf eines neuen Personalmanagements. Wir stehen vor einem kompletten Wandel des Personalmanagements. Und das Gute ist, KPMG hat darauf die Antwort.
Herr Dr. Geke, besten Dank für Ihre Zeit und für das Interview.
Im Internetauftritt der WirtschaftsWoche finden Sie mehr Informationen rund um den Award "Best of Consulting".





