KPMG-Neujahrsempfang in Berlin: Ein neues Gesicht in der Region, neue Geschäftsmodelle in der Diskussion

Für Frank Wiethoff, seit 1. Januar 2013 neuer KPMG-Vorstand für die Region Ost, war es eine Premiere: Als Gastgeber hatte er die Ehre, die 800 geladenen Gäste auf dem KPMG-Neujahrsempfang in der Neuen Nationalgalerie in Berlin begrüßen zu dürfen. Start-up-Investor Christophe F. Maire skizzierte in seinem Gastvortrag die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung im Alltag und für die Wirtschaft. 

Die Veranstaltung hat sich in der Berliner Business-Community mittlerweile als feste Größe etabliert. Dabei ist es Tradition, dass neben Networking und gutem Essen auch ein Gastredner zu Wort kommt, der zu aktuellen Themen aus Wirtschaft und Politik Stellung nimmt.

Diskussion über Folgen der zunehmenden Digitalisierung
Im durch Transparenz beeindruckenden Mies van der Rohe-Bau war dieses Jahr die zunehmende Digitalisierung unserer Umwelt das Thema. Referent Christophe F. Maire, bekannter Investor in der Berliner Start-up-Szene und Investor bei Firmen wie studiVZ, Gidsy oder soundcloud, ging dabei vor allem auf die Auswirkungen von "Big Data" ein und skiziierte, wie sich unser Alltag und die Geschäftsmodelle in Zukunft verändern werden.

Neue Erkenntnisse
"Mir hat gut gefallen, dass KPMG auch auf aktuelle Trends und Geschäftsthemen Bezug nimmt", kommentierte ein Besucher den für viele überraschenden Themenschwerpunkt der Veranstaltung. Aber auch andere Motive spielten eine Rolle: "Das war der erste Neujahrsempfang, von dem ich auch meinen Kindern erzählen kann!", freute sich ein sichtlich gut unterhaltener Gast.

Regionalvorstand Frank Wiethoff: "Viele Mandanten haben den KPMG-Neujahrsempfang zum gegenseitigen Austausch intensiv genutzt. Die Location bot hierfür den perfekten Rahmen."

Mehr zum Thema "Big Data" lesen Sie auch im KPMG-Blog.

 

Big Data: Sehen wir vor lauter Wald die Bäume schon?

Schätzungen zufolge hat die im Internet verfügbare Datenmenge bereits 2011 die Zettabyte-Marke durchbrochen (eine Eins mit 21 Nullen!). Hinzu kommen die Daten, die Unternehmen auf dedizierten Speicherorten ablegen. Wie die Wirtschaft die Datenberge bewältigen kann, skizziert CIO-Berater Sebastian Paas im KPMG-Blog.

 

 

 

 

 

 

 

 

Smart Living

Die Vision des Smart Home gibt es bereits seit Jahrzehnten - trotzdem hat sich am durchschnittlichen Zuhause nur erstaunlich wenig verändert. Aber mit der Digitalisierung unseres Alltags rückt das intelligente Zuhause in erreichbare Nähe: Der Computer ist im Wohnbereich angekommen, die Bildschirmtechnologie und vor allem die Bedienungskonzepte machen sprunghafte Fortschritte, Einzelgeräte werden intelligenter und haben mit dem Internet ein universelles Medium zur Vernetzung gefunden. Nicht mehr wir werden uns an den Computer setzen. Die Computer umgeben uns und stellen unsere Verbindung zur Außenwelt her - zu Medien, Kommunikation, Konsum und Geräten. Und wenn wir mal nicht da sind, versieht der universelle Reinigungsroboter still und leise seine Arbeit.

Smart Health

Mit der permanenten Verfügbarkeit von Computerkapazität durch Smartphones und andere Kleinstgeräte können wir schon heute den Besuch in der Arztpraxis an jeden beliebigen Punkt unseres Alltags verlegen: Kleinste Diagnoseinstrumente ermöglichen das permanente Monitoring wichtiger Körperfunktionen, Daten können in Echtzeit übertragen und Gefahren sofort erkannt werden - und diese Entwicklung steht erst am Anfang.

Hinzu kommt die digitale "Revolution" bei medizinischen Geräten, die präziseres Operieren, eine immer genauere Diagnostik und sogar das computergestützte Herstellen organischer Materialien möglich machen. Durch die Kombination dieser Techniken wird dem auch in Zukunft unersetzlichen, erfahrenen Arzt eine Reihe völlig neuer "smarter" Behandlungsmöglichkeiten an die Hand gegeben.

Smart Car

Kein Computer hat sich in den vergangenen Jahren rasanter entwickelt als der im Auto. Erst vor wenigen Jahren fand der Sprung aus dem reinen Motormanagement in den Innenraum statt. In den neuesten Modellen stehen heute vollwertige, vernetzte Systeme zur Verfügung, die intelligente Dienste, wie Verkehrsprognosen, Routenführung oder Telefonie miteinander verbinden. Derzeit beginnt die - bei Flugzeugen bereits übliche - Elektrifizierung der mechanischen Vorgänge wie Bremsen, Lenken etc.

Ein wahrer "Urknall" ist zu erwarten, wenn die intelligenten Fahrzeuge auf eine intelligente Umgebung treffen: Streckenleitsysteme, Verkehrsbeeinflussung, elektrifizierte Fahrbahnen. Automatisches Fahren ist heute noch eine Zukunftsvision. Aber die Mobilitätsdienstleister von morgen - heute noch Autohersteller genannt - schaffen derzeit die Voraussetzungen.

Smart Infrastructure

Eine funktionierende Infrastruktur ist das Nervensystem der modernen, komplexen Gesellschaft. Schon heute stellen Ballungsgebiete höchste Anforderungen an Vernetzung, Logistik, Kapazität, Ausfallsicherheit. Schon kleineste Fehler können fatale Folgen haben - und die Anforderungen steigen weiter. Energienetze müssen intelligenter werden, die Einwohnerzahlen in Ballungsgebieten steigen, die notwendige Kapazität mobiler Datennetze explodiert.

Die Infrastruktur befindet sich im permanenten Wettlauf mit den Anforderungen. Dabei wird gerade die Dezentralisierung von Versorgung mit Daten, Energie oder Mobilität die zentrale Vernetzung eminent wichtigmachen. Der exponentiellen Entwicklung in Ballungsgebieten steht die Frage nach der Versorgung von weniger erschlossenen Gebieten gegenüber. Die Zukunft wird vor allem durch die Suche nach Synergien und Shared Capacity geprägt sein.

 

 

Wie sieht die Welt von morgen aus?

Unsere Welt entwickelt sich mit noch nicht gekannter Geschwindigkeit. Der Haupttreiber sind allgegenwärtige Computer in unterschiedlichster Form - unsere Umgebung wird immer intelligenter und vernetzter. Die nächsten 40 Jahre Computerentwicklung werden daher frappierende Auswirkungen auf unser Leben haben. Wie werden wir arbeiten und wie unsere Freizeit verbringen? Wie werden Städte und Institutionen organisiert sein? Und wie werden Menschen und Unternehmen in dieser Umgebung Geld verdienen?

Smart Business
Derzeit erleben wir die Vorboten des Business' der Zukunft: Atomisierte Zielgruppen, Konkurrenz aus allen Teilen der Welt, Zusammenbruch starrer Geschäftsmodelle und
-monopole, Wertschöpfungs- und Lieferketten, die sich über den gesamten Globus erstrecken.

Je mehr Alltags- und elektronische Welt miteinander verbunden werden, desto tiefgreifender der Wandel - sowohl für Konsumenten als auch für Unternehmen. Die Erfindung des App-Stores vor nicht einmal fünf Jahren - heute ein Multimilliarden Dollar Geschäft - mag dabei eine Vorstellung geben, wie wenig erfolgreiche Geschäftsmodelle vorhersehbar sind - und wie wenig sicher die bestehenden.

Die Zutaten für die Innovationen der Zukunft allerdings stehen fest: Direkter Zugang zu Konsumenten über Personal Devices (Embedded Devices), allgegenwärtige Verfügbarkeit von Daten (Cloud-Computing), Vernetzung von stofflicher Welt und Computerdaten (Augmented Reality), Personalisierung von Kommunikation (Social Media).

Das Rennen um die besten Geschäftsideen ist eröffnet - 2,27 Milliarden Internetnutzer warten auf Sie.
Foto von Frank Wiethoff

Frank Wiethoff

Regionalvorstand Ost

 

T +49 30 2068-4800

fwiethoff@kpmg.com

 

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