Basel II: Fachliteratur

  • "Banking Agencies Reach Agreement on Basel II Implementation", gemeinsame Presseerklärung der US-Aufsichtsbehördenvom 20. Juli 2007
  • Schulte-Mattler, Hermann: Neue Solvabilitätsverordnung - Kontinuum der Messansätze für operationelle Risiken, in: die bank 09/2007, S. 58-61.
    Im Rahmen der Solvabilitätsverordnung (SolvV) ist erstmals die Eigenkapitalunterlegung für operationelle Risiken aus dem Betrieb eines Kreditinstituts vorgesehen, die zuvor im Grundsatz I "pauschal" mit dem Solvabilitätskoeffizienten von acht Prozent abgedeckt wurden. Die Messansätze für operationelle Risiken in der SolvV sollen sich durch eine zunehmende Risikosensitivität bei gleichzeitig sinkender Eigenkapitalbelastung auszeichnen. Den Instituten soll damit ein bankaufsichtlicher Anreiz gegeben werden, kontinuierliche Verbesserungen im Management operationeller Risiken anzustreben. Im dritten Teil der Serie zur neuen SolvV gibt der Autor einen Überblick über die bankaufsichtlichen Optionen zur Ermittlung der Kapitalanforderung für operationelle Risiken, namentlich den Basisindikatoransatz, die Standardansätze sowie die fortgeschrittenen Ansätze.
  • Viehweger, Björn; Simon, Henrik: Verbesserte Prozess- und Datenqualität - Den Eigenkapitalansatz optimieren, in: die bank 09/2007, S. 54-57.
    Eine optimale Eigenkapitalallokation erhöht das Geschäftspotenzial und damit die Wirtschaftlichkeit einer Bank. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein strukturiertes Daten- und Prozessmanagement sicherzustellen. Im Rahmen eines übergreifenden Basel II-Projekts der Commerzbank wurde ein Konzept zur Verbesserung des Eigenkapitalmanagements entwickelt. Die Autoren, Mitarbeiter der Inhouse-Beratung der Commerzbank AG, Frankfurt/M., erläutern wesentliche Aspekte dieses Teilprojekts.
  • Schulte-Mattler, Hermann: Neue Solvabilitätsverordnung - IRB-Ansatz - das Einmaleins des Ratings im Kreditrisikobereich, in: die bank 08/2007, S. 59-62.
    Im Rahmen der neuen Solvabilitätsverordnung (SolvV) wird den Instituten erstmals erlaubt, zur Ermittlung der Eigenkapitalanforderung für Kreditrisiken die Bonitätsgewichtungen der Positionen auf Basis von eigenen Ratingverfahren zu bestimmen. Die Institute können dabei zwischen einem Basisansatz und einem fortgeschrittenen Ansatz wählen. Im zweiten Teil der Serie zur neuen SolvV gibt der Autor einen Überblick über die auf internen Ratings basierenden Ansätze (IRBA).
  • Schulte-Mattler, Hermann: Neue Solvabilitätsverordnung - Externes Rating im Kreditrisiko-Standardansatz, in: die bank 7/2007, S. 54-60.
    Anhand der Regelungen der neuen Solvabilitätsverordnung, die spätestens zum 1. Januar 2008 den bisherigen Eigenkapitalgrundsatz ersetzt, beurteilt die Bankenaufsicht, ob die Eigenmittel der Institute im Hinblick auf die eingegangenen Risiken angemessen sind. Im Rahmen des neuen Kreditrisiko-Standardansatzes (KSA) knüpft die Ermittlung der Risikogewichte grundsätzlich an externe Kreditbeurteilungen von Ratingagenturen an. Der Autor gibt einen Überblick über die Festlegung der - den jeweiligen KSA-Forderungsklassen zuzuordnenden -  Risikogewichte.
  • Gaumert, Uwe: Basel II-Projekte - Wo stehen die Banken, in: die bank 5/2007, S. 52-56.
    Der Autor erläutert die Ergebnisse einer Befragung des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. bei seinen Mitgliedsinstituten hinsichtlich der Anwendung des Kreditrisiko-Standardansatzes oder eines IRB-Ansatzes bei der Umsetzung der aus Basel II resultierenden Anforderungen der Solvabilitätsverordnung.
  • Schröck, Gerhard: Regulatorisches Kapital für OpRisk reduzieren - AMA stellt Banken immer noch vor Herausforderungen, in: Risiko Manager 4/2007, S. 1; 6-9.
  • Glüder, Dieter; Glink-Hoffmann, Sabine: Die neue Solvabilitätsverordnung - Erhöhte Anforderungen an ABS-Investoren, in: die bank 03/2007, S. 24-31.
    Nach Auffassung der Autoren werden an vielen Stellen der neuen Solvabilitätsverordnung, die sich auf Asset Backed Securities (ABS) beziehen, noch aufsichtliche Erläuterungen und Auslegungshinweise insbesondere zur praxisgerechten Handhabbarkeit der Regeln benötigt. Der Artikel soll die einzelnen Anforderungen verdeutlichen und Lösungen zur pragmatischen und sachgerechten Anwendung der regulatorischen Vorgaben skizzieren.
  • Nutzung des "Internen Ratingansatzes" bei den Mitgliedsbanken des Bundesverbandes, in: Der Bankenverband informiert, Nr. 20 Oktober/November 2006, S.737 f.
  • Erfolgreiche Durchführung von Operational Risk Assessments, in: Risiko Manager 16/2006, S. 13 - 16.
  • QIS 5: Sinkende Eigenkapitalanforderungen für deutsche Banken, in: Risiko Manager 12/2006, S. 1 f.
    Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht und das Committee of European Banking Supervisors (CEIOPS) haben in den letzten Monaten die fünfte Studie zur Abschätzung der Auswirkungen des neuen Baseler Regelwerkes bzw. der Capital Requirements Directive (CRD) auf die Mindesteigenkapitalanforderungen der Banken durchgeführt. Der Artikel stellt die zentralen Ergebnisse der fünften "Quantitative Impact Study (QIS) 5" für die deutschen Banken dar. Diese bestätigen, dass deutliche Anreize für die Umsetzung fortgeschrittener regulatorischer Ansätze bestehen.
  • Lenhardt, Marco; Gudjons, Thorsten; Stork, Peter: Banksteuerung und Transaktionsfähigkeit - Erfolgsfaktor IT-Architektur, in: die bank 8/2006, S. 70 - 75.
  • Schulte-Mattler, Hermann: Garantien und Kreditderivate - Der Double-Default-Effekt, in: die bank 7/2006, S. 53 - 60.
    Im zweiten Entwurf der den Grundsatz I ersetzenden Solvabilitätsverordnung ist nunmehr auch der vereinfachte Ansatz zur Berücksichtigung des Doppelausfalleffektes bei Garantien und Kreditderivaten als Kreditsrisikominderungsinstrument enthalten. Dieser Ansatz war vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht im Juni 2005 als Ergänzung zu Basel II veröffentlicht worden. Der Autor erläutert die Regelungen und kommt zu dem Fazit, dass der bankaufsichtliche Ansatz nicht durchgehend risikosensitiv ist.
  • Cluse, Michael; Cremer, Andreas: Die Umsetzung von Basel II in deutsches Recht, in: Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, 7/2006, S. 329-334.
    Die Autoren skizzieren die Handlungsstränge beim Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht und geben eine Übersicht über den Stand der Umsetzungsarbeiten in europäisches und deutsches Recht sowie über die entsprechende Zeitplanung. Dabei gehen sie auch auf wesentliche Unterschiede zwischen Basel II und der CRD ein. Ein "Basel III" wird in naher Zukunft in Aussicht gestellt, da eine unkomplizierte Regelung der auf EU-Ebene noch offenen Punkte - über den für das Komitologie-Verfahren vorgesehenen Zeitraum von zwei Jahren hinaus - nicht wahrscheinlich erscheint.
  • Mader, Wolfgang; Miehle, Christian: Basel II - Mindestkapitalanforderungen: Alternativen bei der Unterlegung von Verbriefungen, in: Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, 5/2006, S. 22-27.
    In dem Aufsatz werden zwei Ansätze zur Unterlegung von Verbriefungspositionen nach Basel II betrachtet, der Rating Based Approach (RBA) sowie der Supervisory Formula Approach (SFA). Dabei kommen die Autoren zu dem Fazit, dass die grundsätzliche Verwendung von unterschiedlichen Modellen zur Ermittelung von Risikogewichten zu Unterschieden in der minimalen Kapitalanforderung führt. Durch die pauschale Übertragung eines Mindestrisikogewichts werde dieser Unterschied zwar ausgeglichen, jedoch widerspreche dies den Modellcharakteristika. Als Alternative wird der Einsatz eines von der Poolbeschaffenheit abhängigen Mindestrisikogewichts diskutiert.
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