Zwischenstand bei der Umstellung auf Doppik
Zahlreiche Kommunen haben mit dem Umstellungsprozess auf das doppische Rechnungswesen begonnen: Die ersten Kommunen buchen bereits doppisch und haben eine Eröffnungsbilanz erstellt. Auch bei den Bundesländern sind derartige Reformaktivitäten festzustellen.
- So bucht das Land Hessen seit dem 1. Januar 2006 doppisch und hat im Jahr 2008 erstmals einen flächendeckenden Produkthaushalt vorgelegt.
- Hamburg hat als erstes Bundesland zum 1. Januar 2006 eine Eröffnungsbilanz und zum 31. Dezember 2006 einen Jahresabschluss vorgelegt.
- Die Länder Nordrhein-Westfalen, Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen bereiten derzeit die Umstellung des Haushalts- und Rechnungswesens vor.
- Darüber hinaus streben weitere Bundesländer ein Haushaltswesen mittels einer KLR und eines Produkthaushaltes an.
- Auch der Bund hat sich für diesen Weg der so genannten erweiterten Kameralistik entschieden.
Neben den Gebietskörperschaften haben sich aus den oben genannten Gründen auch viele Organisationen in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft - zum Beispiel Universitäten, Anstalten öffentlichen Rechts und Kammern - entschieden, ihr kamerales Haushalts- und Rechnungswesen auf ein am Handelsgesetzbuch orientiertes Rechnungswesen umzustellen.
| Buchtipp: Bilanzierung und Jahresabschluss in der Kommunalverwaltung Berlin, 2007 |
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