Forensic: Compliance gegen Kriminalität

Wirtschaftskriminalität

Kein Unternehmen ist vor Wirtschaftskriminalität sicher. Schnell entstehen durch Betrugsfälle oder Betriebsspionage Schäden in Millionenhöhe. Bei einem Verdacht auf Unregelmäßigkeiten sollten Unternehmen sofort angemessen reagieren. Ebenso wichtig sind aber Maßnahmen, die verhindern, dass es soweit kommt.  

 

Immer mehr deutsche Unternehmen sehen sich durch Wirtschaftskriminalität bedroht. Vor allem der Mittelstand unterschätzt zentrale Risiken und ist auf den Ernstfall oft schlecht vorbereitet.

 

Korruptionsskandale und Betrugsfälle haben Compliance zum Top-Thema auf der Agenda der deutschen Wirtschaft gemacht. Was macht erfolgreiches Compliance Management aus und wie finden Unternehmen dafür das richtige Personal? Zehn Fragen an Frank M. Hülsberg, Leiter des Bereichs Forensic bei KPMG.

Wirtschaftskriminalität hat viele Facetten. Eine davon ist die Industriespionage, um Know-how zu erlangen und Produktplagiate zu erstellen. Besonders mittelständische Unternehmen sind von den Schäden betroffen.

Viele Unternehmen sind schlecht darauf vorbereitet, Betrugsdelikten rasch und effektiv nachzugehen, wenn diese außerhalb des Landes vorkommen, in dem der Hauptsitz liegt. Nur wenige Unternehmen scheinen wirklich vor Wirtschaftsdelikten im Ausland geschützt. Durch verstärkte Aktivität in High Growth Markets wird das Problem keineswegs kleiner.

Bei einer Unternehmenstransaktion übernimmt der Käufer auch die Haftung für frühere Gesetzesverstöße, selbst wenn er zum Zeitpunkt der Transaktion nichts davon wusste. Forensic Due Diligence hilft, solche Risiken rechtzeitig zu erkennen.