Reputationsrisikomanagement

Die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass die Reputation von essenzieller Bedeutung für Banken ist. Mangelndes Vertrauen von Geschäftskunden, Anteilseignern, Investoren oder Aufsichtsbehörden kann schlimmstenfalls die Existenz einer Bank gefährden. Mit einem umfangreichen Reputationsrisikomanagement unterstützt KPMG Sie dabei, adäquate Prozesse und Methoden in Ihrem Institut zu etablieren und Sie so auf die Herausforderungen des Marktes vorzubereiten.

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht fordert in seinem jüngsten Konsultationspapier die explizite Einbindung der Reputationsrisiken in den bankweiten Risikomanagementprozess.

So sollen Reputationsrisiken identifiziert, bewertet und bei der Risikotragfähigkeitsbetrachtung und im Neuproduktprozess berücksichtigt werden. Die Wechselwirkungen mit anderen Risikoarten sollen unter anderem im Rahmen eines Stresstestings untersucht werden.

Ausbau des Reputationsmanagements zum Reputationsrisikomanagement

In den meisten Banken wird das öffentliche Erscheinungsbild durch den Vorstand und unterstützende Bereiche aktiv beeinflusst. Oft gibt es aber nur wenige Regelungen, die vorgeben, wie mit drohenden oder schlagend gewordenen Reputationsrisiken umgegangen werden soll.

Institutionalisierte Schnittstellen zum Risikocontrolling fehlen meistens. Ein präventives und reaktives Reputationsrisikomanagement sollte daher besser in die bestehenden Prozesse integriert werden.

Der Risikomanagementprozess umfasst folgende Schritte:

  • Identifikation: Erkennen potenzieller Reputationsrisiken als Primär- und Folgerisiko
  • Bewertung: Qualitative und ggf. quantitative Bewertung der Reputationsrisiken und deren Folgerisiken
  • Reporting: Regelmäßige, handlungsorientierte Berichte an Vorstand und Bereichsleitungen
  • Steuerung: Einleitung von Maßnahmen zur Prävention des Eintritts von Reputationsrisiken sowie angemessene Reaktion auf schlagend gewordene Risiken (Kommunikation und Krisenmanagement)
  • Überwachung: Regelmäßige Nachhaltung der eingeleiteten Maßnahmen und deren Wirksamkeit

Phasen des Aufbaus eines Reputationsrisikomanagements &

KPMG hat für die Einführung und den Ausbau eines Reputationsrisikomanagements ein Modell entwickelt, das sich in drei Phasen gliedert:

  • Phase 1:
    Analyse der vorhandenen institutsinternen Risikoidentifikations- und Bewertungsmethoden, ergänzt um die Betrachtung von Reputationsrisiken als Folgerisiko
  • Phase 2:
    Einführung eines vollständigen Risikomanagement- und -controllingframeworks, Betrachtung von Reputationsrisiken als eigenständige Risikoart
  • Phase 3:
    Betrachtung aller Wirkungszusammenhänge aus Reputationsrisiken

Die Beratungsleistungen von KPMG decken alle wesentlichen Herausforderungen der Einführung oder des Ausbaus eines Reputationsrisikomanagements ab. Wir unterstützen Sie unter anderem beim Entwurf neuer Prozesse und Methoden, moderieren Workshops zur Bewertung von Reputationsrisiken und begleiten qualitätssichernd Veränderungsmaßnahmen zum Aufbau eines Reputationsrisikomanagements.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Broschüre „Management und Controlling von Reputationsrisiken".

 

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Management und Controlling von Reputationsrisiken

Die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass die Reputation von essenzieller Bedeutung für Banken ist. Mangelndes Vertrauen von Geschäftskunden, Anteilseignern, Investoren oder Aufsichtsbehörden kann schlimmstenfalls die Existenz einer Bank gefährden. Mit einem umfangreichen Reputationsrisikomanagement unterstützt KPMG Sie dabei, adäquate Prozesse und Methoden in Ihrem Institut zu etablieren und Sie so auf die Herausforderungen des Marktes vorzubereiten.

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Management und Controlling von Reputationsrisiken in Versicherungen

Mangelndes Vertrauen von Geschäftskunden, Anteilseignern, Investoren oder Aufsichtsbehörden kann die Existenz eines Versicherungsunternehmens gefährden. Haben Sie adäquate Prozesse und Methoden in Ihrem Unternehmen etabliert?

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Ansprechpartner

Thilo Kasprowicz

T +49 69 9587-3198
tkasprowicz@kpmg.com

Partner
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