Fallbeispiel: Steuerberatung eines deutschen Kreditinstituts

Diese Fallstudie aus dem Bereich Financial Services Tax beschäftigt sich mit der steuerlichen Beurteilung globaler Zahlungsverkehrsprodukte eines deutschen Kreditinstituts.

 

Der Mandant

Es handelt sich um ein international agierendes deutsches Kreditinstitut.

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Der Fall

Grenzüberschreitende Leistungen an Kunden können aus Steuersicht eine Herausforderung darstellen - besonders wenn mehrere in- und ausländischer Fachabteilungen und "interne Dienstleister" ein Kundenprodukt herstellen. So auch im Fall des Vertriebs einiger Bankprodukte zur Optimierung des Zahlungsverkehrs und der Liquiditätssteuerung beim Bankkunden. Neben Fragen, wie diese Bankprodukte umsatzsteuerlich bewertet werden sollen, stehen auch Fragen der bankinternen Vergütung und Verrechnung bestimmter (Teil-)Leistungen im Blickpunkt.

Das Kreditinstitut bat KPMG um ein Steuergutachten auf der Basis einer umfassenden Sachverhaltsbeschreibung. Das Gutachten sollte alle in- und ausländischen Steuerwirkungen der Produktpalette der Bank im Bereich Cash Management berücksichtigen, um Handlungsempfehlungen zur korrekten steuerlichen Abbildung des Produktportfolios geben zu können. Die Fachleute von KPMG standen vor der Aufgabe, mehrere Dutzend Produkte analysieren zu müssen, die weltweit in mehreren Ländern vertrieben wurden.

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Die Vorgehensweise

Das KPMG-Team aus aus Kollegen von Financial Services Tax und Service Line Global Transfer Pricing startete das Projekt mit einer gründlichen Sachverhaltsaufklärung. Die Zwischenergebnisse wurden mit in- und ausländischen Einheiten des Mandanten solange abgestimmt, bis neben den eigentlichen Produktbeschreibungen auch die Wertschöpfungsketten einzelner Produkte abgebildet werden konnten.

Auf dieser Grundlage schätzte das Projekteam die Produkte umsatzsteuerlich ein und verdeutlichte die steuerlichen Folgen dieser Einordnung. Zudem nahmen die KPMG-Fachleute auch eine Funktions- und Risikoanalyse vor, damit auch die interne Leistungsverrechung in der Bank beurteilt werden konnte. Der Fokus lag nicht nur auf den Teilleistungen, die einem Produkt direkt zuzuschreiben sind, wie etwa Vertriebs- oder EDV-Kosten, sondern auch auf Leistungen, die nur mittelbar zuzuordbar sind wie etwa Managementkosten.

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Der Erfolg

Das Kreditinstitut kann nun Steuerrisiken vermeiden oder zumindest erheblich reduzieren, weil es dank der KPMG-Analyse sämtliche Produkte dieses Geschäftsbereichs steuerlich korrekt abbilden und einschätzen kann. Als Nebenprodukt übergab das Projektteam dem Mandanten eine vollständige Beschreibung aller Geschäftsprozesse in dem untersuchten Geschäftsbereich, auf deren Basis auch organisatorische oder strategische Anpassungen erfolgen könnten.

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Ansprechpartner

Hans-Jürgen A. Feyerabend

T +49 69 9587-2348
hfeyerabend@kpmg.com

Partner, Leiter der Service Line Financial Services Tax

KPMG
The Squaire
Am Flughafen
60549 Frankfurt am Main

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