Unsere Dienstleistungen für die Investmentbranche
Infolge der Wirtschaftskrise verändern EU-Richtlinien und ihre Umsetzung in nationales Recht die europäische Anbieterlandschaft von Investment-Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Zu den branchenspezifischen regulatorischen Anforderungen kommt erheblicher Wettbewerbsdruck auf Kundenseite, resultierend aus zunehmender Kostensensitivität oder auch mit Blick auf die risikoorientierte Anlage von Investmentgeldern. Auf Anbieterseite wiederum ergeben sich aus Verschiebungen in der Wertschöpfungskette massive Implikationen für den Wertpapierabwicklermarkt, beispielsweise durch die Auslagerung von Prozessketten oder durch Serviceerweiterungen in der Administration.
KPMG hilft Portfoliomanagern, Kapitalanlagegesellschaften, Depotbanken, Custodians und weiteren Wertpapierdienstleistern, sich frühzeitig und flexibel auf sich ändernde Marktsituationen einzustellen und sich damit einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Wir beraten zum Beispiel- beim Aufbau eines effektiven und effizienten Risikomanagements, inklusive Stresstests, Reportings oder der Bewertung von Derivaten,
- bei Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen entlang der Wertschöpfungskette im Wertpapiergeschäft unter Berücksichtigung der verschiedenen Prozess- und Systemlandschaften sowie der unterschiedlichen Geschäftsmodelle,
- bei der Fokussierung auf Kernkompetenzen oder Realisierung von Skaleneffekten bei Auslagerungen,
ohne dabei operative sowie prüfungsrelevante Anforderungen an die Neuorganisation aus dem Auge zu verlieren. Darüber hinaus unterstützt KPMG Investment Manager, sich aus fachlicher, prozessualer und systemseitiger Sicht auf die stetig steigenden Anforderungen vorzubereiten und weiter zu professionalisieren.
Regulatorische Anforderungen betreffen organisatorische und funktionale Voraussetzungen des Risikomanagements auf allen Stufen der Wertschöpfungskette. Damit verzahnt sind zum Beispiel die strategische Ausrichtung von Geschäftsmodellen einschließlich Design von Prozessen und der dazugehörigen Systemlandschaft oder das Zusammenspiel zwischen Kapitalanlagegesellschaft und Depotbank
Änderungen in Aufsichtsrecht, Rechnungslegung und der Art der Preisstellung am Markt fordern nicht nur verschärfte Kontrollprozesse für den Handel mit Derivaten und höhere Kapitalunterlegungen, sondern auch komplexere interne Bewertungs- und Risikomessmodelle.
Neuregelungen zu Kategorisierung und Bewertung von Finanzinstrumenten ist u.a. in den IFRS Reporting Packages adäquat Rechnung zu tragen. Dabei stellt eine flexible Reportingplattform, welche auf konsistenten Datenhaushalten und hochautomatisierten Prozessen aufsetzt, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar.
AIFM-Richtlinie, InvMaRisk, MaComp-Neufassung, UCITS IV-Umsetzung: Die Liste aktueller Regulierungsanforderungen für Kapitalanlagegesellschaften und Wertpapierdienstleistungsunternehmen verdeutlicht Handlungs- und Optimierungsbedarfe für die Compliance-Funktion.
In der Investmentbranche wächst das Interesse an Rohstoffinvestments wegen ihrer Diversifikationseigenschaften, aber auch wegen starker Preisvolatilitäten und zu erreichender Ertragsniveaus. Dies gilt nicht nur für Hedge Fonds, sondern auch für die Bedeutung von Rohstoffen in der Asset Allocation institutioneller Investoren.
Verunsicherte Kunden und volatile Börsen erfordern eine hohe Flexibilität der Anbieter. Geschäftliche Veränderungen und Neuausrichtungen müssen durch eine agile und dennoch robuste IT effizient unterstützt werden.
Jan Kehrbaum
T +49 89 9282-1257
jkehrbaum@kpmg.com
Partner
KPMG
Ganghoferstraße 29
80333 München




