Unsere Dienstleistungen für Versicherungsunternehmen
Risikomanagement gehört von jeher zum Kerngeschäft der Versicherungsbranche. Doch angesichts steigender regulatorischer Anforderungen (Stichwort Solvency II) müssen Erst- und Rückversicherer zukünftig ihre Risikoexponierung umfassender bewerten und offenlegen.
Im Sinne eines risikobasierten Aufsichtssystems liegt der Schwerpunkt dabei auf einer risikoadäquaten Kapitalausstattung, was insbesondere die Qualität des Risiko- und Kapitalmanagements einbezieht.
Es ergeben sich Herausforderungen sowohl für ein qualitatives Risikomanagement als auch für seine quantitativ ausgerichteten Bestandteile
- bei der Entwicklung von Risikostrategien und Limitsystemen
- bei Risikomodellierungen und Produktentwicklungen
- bei der Integration von Risiko- und Steuerungsreporting
- im Bereich von Governance und internem Kontrollsystem
Für Modellkalkulationen zur Bewertung der Risiko- und Kapitalsituation spielt die Qualität der internen Modelle, ihre Datengrundlage und die Verzahnung mit Unternehmensabläufen eine wesentliche Rolle. Um Risikokapitalanforderungen an ein individuelles Risikoprofil angleichen zu können, bedarf es valider Wertermittlungen für Produkte und Portfolien.
Die Effekte der Finanzkrise erfordern ein neues Herangehen an die Bewertung und Risikomessung der Asset-Seite. Zudem verlangen regulatorische Anforderungen unter Solvency II und Notwendigkeiten der internen Steuerung eine intensive Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel von Asset- und Liability-Modellierungen in Versicherungsunternehmen.
Neuregelungen zu Kategorisierung und Bewertung von Finanzinstrumenten (zum Beispiel Hedge Accounting, Impairment) sind in den Finanzberichten und Rechnungslegungsprozessen abzubilden. Daraufhin sind beispielsweise Auswirkungen von Finanztransaktionen oder Änderungen in der Risikostrategie aus Rechnungslegungssicht zu analysieren.
Steigende regulatorische Anforderungen (Stichwort Solvency II) wirken sich bis auf die IT aus. Verlässliche Systeme und Anwendungen müssen die Anforderungen unterstützen.
Dr. Peter Ott
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