Fallbeispiel: IFRS-Umstellung im Gesundheitswesen
KPMG stellte für den Mandanten ein Team aus erfahrenen Mitarbeitern des Health Care-Netzwerks zusammen. Die dafür ausgewählten Mitarbeiter besitzen zusätzlich umfassendes Know-how in der Anwendung der IFRS speziell in Krankenhausunternehmen.
Workshops im Management und Rechnungswesen
Das Team entwickelte für den Mandanten einen Projektplan für die anstehende Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS. Zunächst erstellten die Spezialisten einen IFRS-Vergleichsabschluss als Grundlage für den späteren IFRS-Berichtsabschluss (siehe Abbildung).
> Grafik: IFRS-Vergleichsabschluss (JPG, 401 KB)
Der Projektplan beinhaltete eine umfangreiche Reihe von Workshops, um mit dem Mandanten kritische Sachverhalte zu erörtern und gleichzeitig die Mitarbeiter entsprechend zu schulen. In die Workshops einbezogen waren das Management sowie das Rechnungswesen des Mandanten. Im Ergebnis wurden die für das Krankenhausunternehmen wesentlichen Unterschiede zwischen HGB und IFRS herausgearbeitet.
Folgende Themen erwiesen sich als besonders wichtig für den Mandanten:
- Behandlung des Anlagevermögens vor dem Hintergrund der Bilanzierung und Darstellung von Zuwendungen der öffentlichen Hand gemäß IAS 20
- Bilanzierung von Rückstellungen nach IAS 37
- Behandlung von latenten Steuern
- Umfang und Inhalt der Notes
- Abbildung von Leasingverhältnissen gemäß IAS 17
- Business Combinations: die Abbildung von Unternehmenszusammenschlüssen im Konzernabschluss nach IFRS 3
Umstellung der IT-Systeme
Auf Basis der in den Workshops besprochenen kritischen Sachverhalte stellten KPMG-Mitarbeiter anschließend die IT-Systeme des Mandanten auf die neue Rechnungslegung um. Ohne Fachleute, die über umfangreiche Erfahrungen mit Krankenhausinformationssystemen verfügen, lässt sich die IT-Umstellung kaum bewerkstelligen. KPMG kann hier beides bieten: Fachkompetenz in Rechnungslegungsfragen und maßgeschneiderte IT-Lösungskonzepte.
