Fallbeispiel: Wirtschaftlichkeitsanalyse von Investitionen
Ein Klinikum beauftragte KPMG, seine Investitionsvorhaben einer Wirtschaftlichkeitsanalyse zu unterziehen. Außerdem sollten die Health Care-Spezialisten mehrere Krankenhausprozesse kritisch untersuchen, um Potenziale zur Senkung der Betriebskosten aufzuzeigen.
Gefahr, in die Verlustzone zu geraten
Das Krankenhausunternehmen konnte in den vergangenen Jahren stets positive Jahresergebnisse erzielen. Vor dem Hintergrund zahlreicher externer Faktoren sah die Geschäftsführung jedoch die Gefahr, in die Verlustzone zu geraten. Planungsrechnungen zufolge schien diese Befürchtungen begründet: Negativ konnten sich für das Unternehmen sowohl die Mehrwertsteuererhöhung ab 2007 als auch der Sanierungsbeitrag im Rahmen der Gesundheitsreform im selben Jahr auswirken. Dazu kamen deutliche Tarifsteigerungen sowie wesentlich höhere Kosten bei Energie und Produkten des medizinischen Bedarfs.
KPMG stellte ein Projektteam aus erfahrenen Mitarbeitern des Healthcare Netzwerks zusammen. Die Teammitglieder verfügten über umfassende Erfahrung im Gesundheitswesen und waren zugleich mit den Anforderungen an Wirtschaftlichkeitsanalysen bestens vertraut. Gemeinsam mit der Geschäftsführung des Klinikums entwickelte das Team einen Projektplan.
Zielvereinbarungen für Chefärzte
Der Projektplan sah unter anderem folgende Punkte vor: Analyse der Materialwirtschaft, Beurteilung der Abläufe der Finanzabteilung sowie der Patientenaufnahme und -abrechnung, Stellungnahme zum bestehenden Laborvertrag, Entwicklung von Zielvereinbarungen für Chefärzte sowie Stellungnahmen zu mehreren Investitionsvorhaben des Klinikums.
Aufzeigen von Optimierungspotenzialen
Wöchentlich besprach das KPMG-Team mit der Geschäftsführung, wie die aufgezeigten Optimierungspotenziale im Klinikum zu nutzen seien und welche weiteren Schritte erfolgen sollten. So wurde der ursprüngliche Projektplan stets aktualisiert.
Überarbeitung der Planungsrechnung
Während der Umsetzung der aufgezeigten Einsparpotenziale überarbeiteten die KPMG-Spezialisten auch die bestehenden Planungsrechnungen des Klinikums. Hatten die ursprünglichen Rechnungen noch ansteigende Jahresfehlbeträge erwarten ließen, bescheinigten die neuen Planungsrechnungen, dass das Haus auch künftig weiter wirtschaftlich betrieben werden konnte.
Durch die Wirtschaftlichkeitsanalysen der Health Care-Fachleute konnte das Klinikum deutliche Einsparungen in mehreren Bereichen erzielen. KPMG konnte das Klinikum ebenso bei der Realisierung der Wirtschaftlichkeitsreserven unterstützen.
Grundlage für zukünftige Umsatzsteigerungen
Sowohl die von KPMG durchgeführte Analyse der Materialwirtschaft als auch die Stellungnahme zum bestehen Laborvertrag bildeten die Basis für wesentliche Einsparungen bei den Sachkosten. Durch den Abschluss von Zielvereinbarungen mit den Chefärzten ließ sich darüber hinaus die Grundlage für zukünftige Umsatzsteigerungen und weitere Kostensenkungen schaffen.
Regelmäßige Jahresüberschüsse möglich
Durch die Unterstützung des KPMG-Teams kann das Klinikum trotz zahlreicher negativer externer Faktoren zukünftig wirtschaftlich betrieben werden. Berücksichtigt man die durchgeführten Maßnahmen in der zuvor negativen Planungsrechnung, darf das Unternehmen künftig sogar regelmäßig Jahresüberschüsse erwarten.
