Fallbeispiel: Hedging auf hohem Niveau
Eine asiatische Fluglinie beauftragte KPMG mit der Entwicklung einer Hedging-Strategie zur Absicherung gegen steigende Kerosinpreise. Die Strategie sollte alle Anforderungen des Risk Managements im Unternehmen erfüllen.
Nach obenIn Zusammenarbeit mit dem Mandanten entwarfen unsere Spezialisten ein Szenario der Auswirkungen steigender Treibstoffkosten für die Airline. Im Anschluss ließen sich die Ziele der Hedging-Strategie festlegen und quantifizieren.
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Zuerst bestimmte das Projektteam von KPMG unter Berücksichtigung der budgetierten Kosten eine maximale akzeptable Preisobergrenze für Treibstoffe. Auf dieser Basis wurde dann das jährlich zu hedgende Volumen - die sogenannte Hedge-Ratio - bestimmt und mit Wettbewerbern verglichen. Die Analyse bezog zudem mit Blick auf die Entwicklung der Hedging-Strategie verschiedene Preisindizes ein.
Auch zu den umfangreichen Monitoring- und Governance-Erfordernissen im Hedging berieten die KPMG-Spezialisten die Fluggesellschaft. Hierzu zählten die laufende Überwachung und Prüfung der Hedging-Positionen durch geschulte Mitarbeiter, die Einrichtung eines Komitees, das Strategien und Risikotoleranzwerte fürs Hedging vorschlägt sowie die Einbeziehung des Vorstands, der die Richtlinien fürs Hedging genehmigen muss.
Gemeinsam mit dem Mandanten gelang dem Projektteam eine effiziente Analyse des Hedging-Bedarfs im Unternehmen. Auch bei der Umsetzung der vorgeschlagenen organisatorischen Änderungen unterstützten unsere Fachleute die Fluglinie. Dadurch war das Unternehmen in der Lage, seine Treibstoffkosten über Futures abzusichern. Deren Einfluss auf das Jahresergebnis ließ sich entsprechend der Hedging-Ziele verringern und damit die Ergebnisvolatilität deutlich reduzieren.
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KPMG wurde bereits zweimal zum "Transportation and Infrastructure Financial Adviser of the Year" gekürt.




